31.10.2025
Erfolgreicher Fachtag: Künstliche Intelligenz in der Praxis - Das Potential von KI in der Frauen*-, Jugend- und LSBTIQ+-arbeit entdecken
Am Donnerstag, 30.10.2025 nahmen Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 25 in Münster aktiven Einrichtungen und Organisationen an diesem Fachtag teil. Im Mittelpunkt standen die Fragen wie KI die Arbeitswelt – auch in sozialen Organisationen – verändern wird und was das für die tägliche Beratungsarbeit, in der Verwaltung und für die Öffentlichkeitsarbeit bedeuten kann.
Die Fachkräfte aus Frauen*beratungsstellen/-organisationen, aus der Jugendarbeit und aus LSBTIQ*-Einrichtungen hörten zunächst einen kritischen und durchaus feministischen Vortrag von Ines Holthaus (Frauen und neue Medien e.V.) zum Thema "Digital, diskriminierend, demokratisch? Wie kommen die Inhalte in die KI? Und wo bleiben die Frauen*, Jugendlichen und LSBTIQ*-Personen?". Dieser beleuchtete die Möglichkeiten und Grenzen dieser neuen Technologie, erklärte die Grundbegriffe und stelle die grundlegenden Problem generativer KI-Tools vor. Nach einer lebhaften Diskussionsrunde und teilten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsgruppen auf.
Die drei Arbeitsgruppen, wurden im World-Table-Format angeboten. In zwei Runden konnten ausgewählte KI-Tools kennengelernt werden (Referentin Nathalie Türich, Frauen und neue Medien e.V.), der Frage nachgegangen werden, wie sich KI auf die Lebenswelt behinderter Frauen* und Mädchen* und ihre Möglichkeiten der Teilhabe auswirkt (Referentin Dr. Monika Rosenbaum vom NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW) oder die rechtlichen Auflagen rund um Datenschutz und EU-KI-Verordnung erfahren werden (Referentin Ines Holthaus, Frauen und neue Medien e.V.).
Es war eine abwechslungsreiche Veranstaltung, bei der die Scheu vor der Technologie genommen, aber auch ein verantwortungsbewußter Umgang empfohlen wurde.
Wir danken den Teilnehmenden für ihre vielen Fragen und Anregungen, die diese Veranstaltung zu einem lebendigen Fachtag gemacht haben.
Wir werden das Thema weiterverfolgen und freuen uns auf interessierte Anfragen!
© Frauen und neue Medien e.V.
© Frauen und neue Medien e.V.
© Frauen und neue Medien e.V.